Aus dem Reyche

Zara d`Rostra, den 16. des Ostermonds a. U. 159

Wahlwürstelsippung
Eine Sache richtig ist,
dass uns´re Wahlen wichtig sind.
Wenn keiner kommt dann ist es trist,
doch falsche Würdenträger sind auch Mist.

Halb acht du in der Burgen bist,
damit du tust die Würdenpflicht.
Nicht gleich welch` Würste auf den Throne sitzen,
wenn bessere Würste auf den Teller blitzen.

Drum kommt in scharen her zur Wahl
damit die Kürung nicht zu schal.
Zwar dürfen nur die Ritter küren,
um nicht das Feuer allzu schüren.

Gekürt sind meistens edle Weise,
so geht es ja auf diese Weise
das füllt das Reych ein ganzes Jahr
und applaudiert der Würdenträgerschar.

Zara d`Rostra, den 16. des Ostermonds a. U. 159

 

16.04.159:   In memoriam Rt Unser Palestrina di Farsta

Am 14. im Hornung (14. Februar) hat Rt Unser Palestrina di Farsta – profan Lars Erik Wistrand – nach kurzer Presshaftigkeit den einsamen Ritt gen Ahall angetreten.

Rt Palestrina wurde als Zweitjüngster von fünf Geschwistern am 15. April 1925 in Länna prästgård, südlich von Strängnäs an der Reichsstrasse 55 gelegen, geboren. Schon als Kind kam er in Kontakt mit der Kirchenmusik sowie mit Klavier und Orgel. In seiner Jugend zog er einige Male um und kam nach dem Besuch der Volkshochschule in Fellingsbro 1941 nach Stora Sköndal in Stockholm, wo er im Epileptikerheim zu arbeiten begann. 1942 begann er die Ausbildung zum Diakon und 1944 legte er sein Examen als Kirchenmusiker ab. In Stockholm lernte er auch seine zukünftige Frau Barbara kennen, die er 1953 heiratete. Sie war die Tochter unseres Gründungsritters Früchtchen der Ahallaspediteur, der also den Schwiegersohn zur Schlaraffia brachte. Erstmalige Erwähnung findet dieser in dem Protokoll zur Uhubaumfeyer vom 17.Christmond a.U. 101 (1960).

Bei der Sanktion der Holmia a.U. 102 wurde er einer der 21 EZ, von denen nunmehr Groβfürst Frech der Tax der Letzte ist. Von a.U. 103 (1962) bis zu seinem Umzug 114 (1973) war er Zinkenmeister unseres Reyches.

Seine Laufbahn als Kirchenmusiker begann er 1961 in der nicht weit von unserer Wikingerburg gelegenen Söderledskyrkan. Hier verblieb er bis zum Frühjahr 1973 um dann die Stelle eines Kirchenmusikers in Sunne (Värmland) zu übernehmen. Neben seiner kirchlichen Wirkungsstätte war er auch fast vierzig Jahrungen Dirigent des 1877 gegründeten Sunne manskör (Sunne Männerchor).

Zusammen mit den Rittern Frech der Tax, Kerlkönig vom Basterlwald, Olle Wiking der Bolkospross und Pro-Fan der Verholzte wurde er in der 275. Sippung vom 12. Eismond 117 (1976) Erbschlaraffe. Zehn Jahre später – am 13.10.127 (1986) – wurde ihm für 25 Jahre Zugehörigkeit zu unserem Bund der Urs 1a verliehen; die vier vormals Genannten erhielten an diesem Abend die gleiche Auszeichnung. Am 17. Lethemond 146 (2005) weilte Rt Palestrina zum letzten Male in unserer im Stadtteil Gubbängen gelegene Wikingerburg. An diesem Sippungsabend wurde er zusammen mit den Rittern Glaros af Älgö der Paragleiter, Nordweh der Segelfrohe und Borrofix der Moselwiking mit dem GU 3b ausgezeichnet. Zu dieser Auszeichnung, die von Altlandesvater Panfex der Phil-Gereiste (19) vorgenommen wurde, waren auch sieben Sassen von befreundeten Reychen eingeritten.

Damit wurde jedoch nicht der weitere Kontakt zu dem Verstorbenen abgebrochen. Nein, ganz im Gegenteil, wir waren immer wieder mal mit ihm im Kontakt und nachdem 2008 seine Wohnstätte bis auf die Grundmauern abgebrannt war und er danach an uns mit dem Wunsch herantrat doch wenigstens zur Erinnerung an seine Holmia einen Schlaraffenhelm bekommen zu können, beschlossen wir eine Sippung nach Sunne zu verlegen, an der neben 11 Holmia-Sassen auch sieben auswärtige Sassen teilnahmen. Wir sippten am 18. Ostermond 150 (2009) im Hembygsgård in Sunne, nachdem wir zuvor eine Führung durch Sunne kyrkan mit Orgelkonzert durch Rt Palestrina beiwohnen durften. Wer an dieser Sippung teilgenommen hatte, dem wird sie in steter Erinnerung bleiben, denn Rt Palestrina war sichtlich gerührt als er neu eingekleidet wurde mit Helm, Schärpe und einem neuen GU und auβerdem eine von wld. Rt Archantulus angefertigte Kopie seiner Ritterwappens. Auch wurde es uns durch ihn ermöglicht eine Führung des zu dieser Jahreszeit noch geschlossenen Mårbacka, dem Heim von Selma Lagerlöf in Östra Ämtervik zu erleben. Ein Jahr später am 17. Ostermond sippten wir wieder in Sunne, Anlaβ hierfür war Rt Palestrinas 85. Geburtstag (15. April); neben 13 Sassen der Holmia konnte dieses Mal nur ein Auswärtiger – nämlich der heutige Rt Holm-Grips (121) – teilnehmen, denn dieser kam gerade noch so nach Stockholm, während alle übrigen, die sich zu der Sippung angemeldet hatten, durch den Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull auf Island nicht mehr das Flugroβ benutzen konnten. In der Nacht zum Sonntag (18.), doch das erfuhren wir erst nach unserer Rückkehr, verstarb Rt Palestrinas Burgfrau Barbara, mit der er 57 Jahre verheiratet war, die jedoch die letzten Jahre wegen Demenz in einem Pflegeheim sich befand. Für uns, die mit in Sunne gewesen waren, war dies unser letztes Treffen mit dem Schlaraffenfreund.
Unser Kommen und Gehen im Leben liegt nicht in unserer Hand.
Dafür sorgen höhere Mächte, denen wir uns fügen müssen.
Der Dahingeschiedene hat sich immer zu Hause gefühlt in der Kirche. Er war dankbar dienen zu dürfen in Gottes Gemeinde während all‘ seiner Jahre.

Gestern hätte er seinen 93. Geburtstag gefeiert.

 

NAP der 1470. Sippung in der Holmia, am 26. Tag im Lenzmond a.U. 159

Die Ehre ruft uns zu gedenken!
Ein Orden still und leise spricht,
von schlaraffisch Treue, Rittertum und Pflicht,
Kunst, Freundschaft und Humor
steht hier als Anerkennung vor.

Das Lied von den Gross- Ursippen

IMG_20180326_221640043_LLGschniegelt und gebügelt,
steh´n sie da in Festgewams
stolz sind sie besiegelt
mit dem Grossursippensband.

Zwei Schlaraffen Urgesteins,
viel Lebensgeschichte will es sein.
Unikate von Persönlichkeiten,
die schon rar in unseren Zeiten.

 

LaponiusSpitz 2So war der Eine Academicus Universitaire,
der Andere Artiste Culinaire.
Der Kulinare stets den Löffel hielt  zur Hand,
der Academicus mit Statistik stets verwandt.
Im profanen Leben waren Beide,
Jeder bedeutend auf seine Weise.

https://photos.app.goo.gl/Bilderstream Gross-Ursippen hier klicken

Unser viellieber Rt Laponius,
zugleich Henry “Academicus“!
Holmias Meister vom Protokoll,
ein Schlaraff wie er sein soll.

Nach 44 schlaraffischen Jahrungen
und voll von schlaraffischen Erfahrungen,
ist er der nördlichste Sasse am Polareskreis,
in Stensträsk, mit Bahnhof und eigenen Gleis.

Fußball-Torwart war er in seiner Jugend dort,
noch Heute erinnert manch so wahres Wort;
den Titul “Star der Mannschaft“ er verwalte,
da jeder Ball an ihm abprallte.

Doch eines Sonntags, Graus o Graus,
da war´s mit seiner Glorie aus.
Der Gegner, Erster aus der Division,
bewaffnet bis zu den Zähnen schon,
wartete nur darauf,
zu kicken den Gar-aus.

Doch es kam noch schlimmer
Henry´s Team kam nicht zum Spiel wie immer.
Seine Kameraden feierten die Nacht zuvor
und hatten jetzt was anderes vor.
So holte man die B-mannschaft heran,
zum Kick-off und zum Streit von Mann zu Mann.

Doch bald bestätigt sich als wahr,
was beim Startpfiff offenbar,
das Spiel verlief in eine Richtung nur;
auf ein Tor, wo der Henry stand davor.

Er parierte mit Händen, Brust und Füssen,
schmiss sich links und rechts nach vorn und hinten,
doch kein Segen kam von oben,
nur Bälle, die ins Netze flogen.

Henry´s Einsatz und sein Fleiß,
hatte einen kolossalen Preis.
Geschwollene Brust, verstauchte Hände,
schmerzende Füße
und 16 Tore in der Kiste.

Tags darauf, in den Medien man konnt lesen,
was in Missenträsk  gewesen.
Die Rubrik machte deutlich klar.
“Ein so hoher Verlust,
war in der Fußball-Welt noch niemals da.“
Auch wenn man Goali´s Kampf betrachte,
muss man 0:16 mit Verlaub verachten.

So ging Henry´s Fußballkarriere zu Ende,
kein Vertrag in Sicht was ihm da bände,
er dann meinte;
ich lasse meine Füße ruhen
und konzentriere mich aufs Studium.

In Uppsala eine neue Zeit begann,
wo er seine Uni fand.
Es floss mit Freuden rundherum,
die Jugendzeit mit Studium.
Eine goldene Zeit, doch ohne Lohn,
bis hin zu seiner Promotion.

Bei seiner Dissertation,
verteidigt Henry die quantitative Information
und erklärte Analysen und Methoden,
welche er hat abgewogen.
So sagt die These; in Praxis und in Theorie,
die Statistik lüge nie,
wenn man auf empirischer Daten baut
und nicht an Winston Churchill´s Zitaten glaubt.

Henrys Fähigkeiten waren jetzt gefragt
am Kredit- und Banken-Markt,
wo er mit finanziellen Analysen reflektierte
und diese auch statistisch dokumentierte.
So konnte er beweisen,
dass Churchills Zitat,

“Ich traue keiner Statistik,
die ich nicht selbst gefälscht habe“

sei gar nicht wahr
und schon damals “fake News“ war

 

Culinaire Rt Spitz´es Karriere,
erblühte in diplomatischer Sphäre.
Den US Ambassadeur er bekochte
gourmetisch fein,
bis dieser nicht mehr passte
in seine Hosen hinein.
Darauf Madam d´ Ambassadeur,
die selbst gertenschlank,
ihm von der Ambassaden-Küche
für immer verbannt.

Der Schock war groß, doch „Nein“,
bald soll es besser sein.
Jetzt fängt Siegfried richtig an,
und zeigt dem Markt was er da kann.

Siegfried insgeheim sich dachte,
was ich für die US kochte, machte,
muss auch den Regierungsleuten schmecken
und öffnete ein Restaurant
gleich beim Reichstag um die Ecken.

Frisch Gesell, und schnell zur Hand
eine Gourmet-Carte da entstand.
Für den Reichstag Spezial,
Olof´s Lammsteak „Provencal“,
Torbjörn´s Pölser, delikat,
sowie Wienerschnitzel auf Tiroler Art.

Doch was sehr da hemmte,
war die Schanklizenz die ihm begrenzte.
Laut Gesetz für gut- Manieren,
durfte man Alkohol erst nach 12 Uhr servieren.

Siegfried meint so geht es nicht,
a Krügerl, Glaser´ g´hört zu mein Gericht
und stellt die Uhr im Restaurant
eine ganze Stunde weit voran.

So die Uhr von Siegfried präpariert
ab 11 ward schon der Lunch serviert,
mit Lethe, Quell ohne Verdrusses,
zu allen Gästen delikat Genusses.

Berühmtheit er gewann,
bis einst die Alko-Polizei ankam
und als man ihm die Gesetzesfragte stellte,
Siegfried bescheiden mit den Terrier- Augen rollte,
und meinte, dass Herr Staatsminister es so wollte.

Übrigens gab er zu bedenken,
ich bin Maître de Genie in meinem Haus
und war schon immer meiner Zeit voraus!

 

 

 

 

NAP der 1467. Sippung in der Holmia“

VorortDie Vorburg voll!
Der Styx ganz munter,
hungrige Schlaraffen sind darunter,
sowie unsere Gäste die helvetischen Getreuen,
wer sollt’ sich da nicht freuen?
Der Vorort gibt uns heut die Ehre,
als ob es Grossursippenfeyer wäre.

MatAtzung die ist wundervoll,
ein Gaumenfreud, wie es sein soll!
D’rum atzt ein jeder ungeniert
und zum Schluss das Teller schmiert.

Gruppe

Glock 7 und derer 30 Glöckchen
die hohen Würden, tapferen Recken,
schreiten zum Reyches Hohen Thron.
Dort der Truchsess wartet schon,
um den Fungierenden eben,
in die Erleuchtung zu erheben.

 

ThronSehr wortreich beginnt der Fungierende heut,
schlaraffisch Leben unser Herz erfreut.
Das Abendlied klingt besser wie sonst immer,
dank der eingeritten Gäste voller Kehlens Stimmer.

 

 

Erfreut  begrüßt der C”, mit Würde rundherum,OLYMPUS DIGITAL CAMERA
die Vorortgäste des H Reyches Solodurum.
Auch ein Beute-Berliner ist heute da,
JK Kai-Erik aus dem HR der Mimegarda.

 

Der Fungierende ergänzt und spricht den Freundes Gruß
was er selbst Weiß und jeder Gast so einzeln Tut
und bittet Rt O`Bolus zu entzünden die blaue Kerze,
sodann Holmias froher “Willekum“ ertönt aus vollen Herzen.
KantzelarFolgend läufst weiter wie geschmiert.
Einläufe und sonstiges Gestammel 

schon vorher präparieret.
Genau auf Punkt, interessant mit Qualität und Schimmer
ein Protokoll vom Marschall perfekt wie immer.
Die Geburtstagshymne für Rt Tittise ward gesungen,
man spürt der Abend sei gelungen.

FinlandicusSo kam der Säckelmeister gleich,
er möchte’s vergolden des Schatzes Reych.
Hält den Säckel vor den Nasen
und bittet reichlich um die Gaben.
Die Holmiaschnorre stimmuliert,
sodass sich der Obulus vermiehrt.

 

ZwiebackVom hohen Thron dröhnt’s dann hernieder,
“Schmuspause“! Schlaraffen streckt die Glieder.
Weiter ging´s wie immer,
jeder wartet auf den Fechungsschimmer
und am Throne da hoch oben
OÄ Rt Zwieback tut sich angeloben.
Kein Truchsess fern und nah,
er schmückt sich selbst mit dem AHA.
Eröffnet ist der Fechsungsteil
bald schlaraffisch Spiel, ganz im Detail.

 

Der erste Aspirant zur Rostra
ist unser Schulrat Zara d´Rostra.
Mit Geist und Würde hat er uns gezeigt,
wie man fechst und demütig sich verneigt.
Manchmal laut und manchmal leise,
wichtig ist bei ihm der Reim,
so geht jede Fechsung Heim.

Dem Rt Megalux fehlt etwas und er meint,
eine Version vom ES Huckebein könnt´s sein.
Wenn abends in der Dämmerfrist,
er so ganz alleinig ist,
da möcht er wohl so dann und wann
etwas zu titscheln-tatscheln hab’n.
Er steigt ins Bett und fühlt so recht,
dass ihm was fehlt, was er wohl möcht.

Junker Kai-Erik macht das Kochen an,
mit seinem Rezept ist er gleich dran.
Schlaraffisch Rezept: Kunst, Freundschaft und Humor
stellt er uns vor:
Nichts darf sich vergären,
nur schlaraffisch Rezept soll sich vermehren.

Rt Obulus von Fink und Frosch – Gedicht,
erklärt die Moral von der Geschicht.
Wenn einer, der mit Mühe kaum
geklettert ist auf einen Baum,
schon meint, daß er ein Vogel wär,
so irrt sich der.

Rt Logistika fechst über Heinrich Heine;
der mit Geist, der stets von hohem Wert,
Kunst und Romantik in sich verehrt.

Rt Don-Clarinetto bezaubert uns mit
einem Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch
Ein Stück Musik das Stalin hoch verehrte.

Rt Fürio fechst tierisches aus dem hohen Norden,elchtest-39465
Elche seien ihm liebgeworden.
Im Süden gibt es Elche nur im Zoo,
doch den Elchtest kennt man auch anderswo
Wenn ein Auto auf die Seite kippt
und schließlich auf dem Dache liegt,
so nennt man es noch heut zum Geck,
ein Elch war´s der das Auto hat erschreckt.

 

Sosehr, sosehr, so wahr
sind drei Fragzeichen von Rt Yura.
Mit 30 Jahren stirbt ein Pferd,
Mit 20 sterben Schaf und Ziegen,
Das Huhn legt Eier für Likör,
6 Jahre lang – dann lebt’s nicht mehr
Der Mensch trinkt Schnaps, trotz kranker Galle,
und überlebt die Viecher alle.

Rt Finlandikuss
Wenn einer eine Reise tut
nach Russland voller Mut,
gibt es eine Autobahn von Åbo ganz im Westen
bis zur Grenze zu den Gästen.

Rt Hans(e)a-Tic
Immer mit der Ruhe und Gelassenheit!
Zuerst wird man älter dann auch alt
und der Horizont wird eng und enger.
Ein Anfang hat auch einen Schluss,
so meint Rt Poeticus.

Rt Luma hat einen Pilger vor der Burg gesehen
und fragte warum er dort tät stehen.
Der Pilger meint Schlaraffe möchte ich werden
in Euren UHU geschmückten Sphären.
Musik und Gesang ich will erleben,
so Eure Freundschaft soll mich beleben.

Rt Semisimius
Ein Vogel sitzt auf dem Leim,
ein Kater sieht das arme Schwein,
leckt sich das Maul wie´s gehört als Katzentier
und meint der gehört schon mir.
Da stimmt der Vogel an sein Requiem
und der Kater meint, der hat Humor den lass ich sein.

Rt Orre am 12. Tag im Lenzmond 159

 

Ritterschlag am 26.Tag im Hornung a.U. 159
Rt Logistika der Schären-Kreuzer

20180226_212834Der 26. Tag im Hornung war der Abend an dem der Junker Johan nach angemessener Knappenzeit seine höchste Ehre in gar feierliche Zeremonie entgegennehmen durfte. Der ehemalige Junker Johan wurde in ausdrucksvoller Verrichtung mit den Insignien und mit Ritternamen Rt Logistik der Schären-Kreuzer zum Ritter geschlagen.

 

Ritterschlags-Ceremonie

20180226_212015
Der Fungierende beauftragt den „C“ den Ritterschlag durchzuführen.

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20180226_213020

Befragung des JM und des Junker Johan sowie Vorstellung des Junkers.

 

 

 

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Befragung des Rt Schulrats, derer Oberschlaraffenräte und Ritter des Reyches, ob es Einwendungen wider der Junkerstandeserhöhung gibt.

 

Einzug der JK, KN,

20180226_213010 (1)

20180226_212209Festrede des Fungierenden.

20180226_212812 (1)Angelobung des JK durch den Kantzelar.
So fragen Wir Euch Junker Johan im Namen Allschlaraffias.

Bei Uhus zauberreichem Walten,
der Freundschaft Banner hochzuhalten!
Stets heiter hier und froh zu sein,
mit allen Brüdern im Verein!
Schlaraffia treu zu sein.
Dies gelobt beim Uhu, Oho, Aha,
Dem Schirmer der Schlaraffia!

 

20180226_213020

Ritterschlag und Ritternamen.

Der ehemalige Junker Johan ist durch des Uhus Gunst, des Gesetzes Laut, derer Oberschlaraffen, Ritter und seines eigenen Willens fortan und immer der Ritter Logistika der Schären-Kreuzer

 

20180226_213400

Labung aus dem AHA-Humpen. Musikalischer Ausklang, Klang Lulu Praga

 

 

 

 

Gastrecken die wir begrüssen durften:

20180226_200449 (1)

Knappe 108 (325)
Knappe 170 (287
Rt Granfilu der ewige Knappe (2)
Rt Filigrano im Elfenland, M (425)
Rt Flu-Flu der Fürtreffliche (287)
Rt Galahad der bretonische Burgenhetzer, C (287)

 

 

Rt Stimmfex der Saitenspanner, OK (325)
Rt Drei Flei der Fischschreck am Yukon, A S R, (325)

20180226_21431220180226_200520

 

 

1462 Kerzenlichtsippung 05.02

Kerzenlichtsippung (1)Dinge, die man machen muss,
ist eine Sippung vom Anfang bis zum Schluss.
Wenn auch das Licht uns fehlte diesen Abend,
war an Kreativität gar nichts zu klagen.

 

 

Finlandicus

Ein Thema ward sogleich gefunden,
Kerzenlicht-Sippung für diese Stunden
und OI Franco-Vadius einfach wie geschmiert,
im Kerzenlicht fungiert.

 

 

Die Atzung dieses MThrohnal storniert,
man trägt ja Speck ganz ungeniert,
kein Hunger uns da quälte,
die Romantik im Kerzenlicht nur zählte.

So durften wir unter UHU`Schwingen,
eine schöne Zeit verbringen.
Wenn auch dieses Mal der Kerzenschein
heiligte dem Zweck des Zusammensein.

Obgleich ohne Würsteln für Gedärme,
gab´s viel Freundschaft-Herzenswärme.
Der Oho wollte uns mit Dunkelheit bestrafen,
doch wir Holmianer sind kreative Schlaraffen.

 

 

16.12.2017: Luciasippung

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Einkleidung von Prüfling Tadeo, Knappe 105

Knappe 105 Display

Das Hohe Reych Holmia hat in der Christmond Schlaraffiade am 4. im Christmond a. U. 158. Prüfling Tadeo gekugelt und mit feyerlichem Ceremoniell am 11. Christmond eingekleidet.

 

 

Knappe 105 ist passionierter Arzt an der neurochirurgischen Klinik im Karolinska Universitetskrankenhaus in Stockholm. Seine Passion ist sein Beruf, dass noch unerforschte Gehirn und die Psyche. Seine Freizeitinteressen sind Musik, Kunst und Kultur, sowie die Pflege von zwischenmenschlicher Beziehung.

Unser viellieber Knappe hat mit seiner stets fröhlichen Art und mit seiner idealistischen Grundeinstellung zur Freundschaft und Humor die schlaraffischen Tugenden mehr als bestätigt.

 

Eine Perle in Stockholms Altstadt

Schlaraffen sind bekanntlich eine besondere Spezies des Homo sapiens, aber auch sie können sich nicht den allgemeinen Gesetzen entziehen, die für die restlichen Milliarden Menschen gelten:
Wer rastet, rostet. Um sich körperliche und
geistige BeweguSt Gertrudng zu schaffen, reiten sie gern, und zwar in fremde und womöglich ferne Reyche. Aber mit etwas weniger Aufwand können sie auch folgendes machen: Hinausschweifen in die Natur und kulturellen Angebote der Umgebung. Beides bietet Stockholm in reichem Maße.

Deutsche St. Gertrudskirche im Mittelpunkt der Altstadt hieß das Ziel diesmal.

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Dabei handelt es sich um den geistlichen Mittelpunkt der 1571 gegründeten Deutschen Evangelischen Gemeinde und zugleich um ein Juwel der Kirchbaukunst, das jährlich von Tausenden Touristen besucht wird, das mit seinem 97 m hohen Turm alle anderen Gebäude von „Gamlastan“ überragt.

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DSC_0037 Display   DSC_0030 Display

 

IMG_1843 DisplayRt Poeticus, der 20 Jahre als Pfarrer dort tätig war, zeigte und erklärte den 15 Damen und Herren die architektonischen Hintergründe, die Symbolik der ebenso prächtigen wie einzigartigen Fenster, die Bedeutung von Altar, Kanzel, den zwei Orgeln, liturgischen Gewändern, Paramenten usw. Nach 1 Stunde lehrsamer, aber wohl auch kurzweiliger Unterhaltung stärkte man sich in einer nahen Pizzeria.

Ritter Poeticus Display   Christoph Hartlieb

 

Rt Franco-Vadius – ER des h. R. Malmöhus (371)

Franco lRt

Die Malmöhus hat am 5.4. aU 158 den Rt Franco-Vadius der Oderfeste aus der Holmia zum Ehrenritter geschlagen. Für all sein eifrig Wirken und Werben für unseren Bund und seine Holmia werden ihm andere danken. ER ward er als Dank für seine Verdienste um die Malmöhus und weil er sich bei all seinen Einritten stets als ein Freund erwiesen hat, der eine klare Sprache spricht wenn es darauf ankommt. In der Laudatio wurde auch daran erinnert, wie er mit anderen die Malmöhus in den jüngsten Wellenritt der Holmia einzubinden verstand, wodurch die Malmöhus nicht zuletzt erleben konnte, wie unkompliziert im LVH Ahnen auf Spiegelkonformität geprüft werden. Mit diesem symbolischen Schlag ist unser Ziehmutterkantzler also endlich zu unserem Ehrenritter geworden – er hat es verdient. Wir hoffentlich auch!
(Rt Xylo, K 371)

03.07.2017 – Sommerkrystalline

IMG_3788Am ersten Montag im Heumond sind Rt Don Clari-netto der Bellmanfreund mit seiner Burgfrau Ingeborg und deren Freundin Evelyn aus Berlin die Ausrichter einer Sommerkrystalline  – und das schon seit vielen, vielen Jahrringen.

 

IMG_3790Auf den Tischen erwarteten die Gäste schwedische Sommerteller, angerichtet mit u.a. Lachs und Heringshappen, liebevoll zusammengestellte kleine Sträuβchen von Wiesenblumen und ein Uhu ganz besonderer Art sollte auch nicht fehlen.

Dafür sei den drei oben Erwähnten ganz, ganz herzlich gedankt. Man unterhielt sich angeregt bei Quell und Lethe – die Brandlethe fehlte natürlich auch nicht – und holte sich noch verschiedene Käsesorten und Brot an seinen Platz.

Musikalische Einlagen gab es auch:
So trug Rt Profundo-Bartus einige Arien vor, beglIMG_3786eitet am Clavicimbel durch unseren Gast Jakob, der dann diesen Teil mit zwei Stücken des schwedischen Komponisten Wilhelm Peterson-Berger (1867-1942) abschloβ. Apropos Gast, so freuten wir uns auch über die Anwesenheitder Burgfrau wld. Rt LuBacchullus.
Die dabei gewesen waren, werden es bestimmt nicht bereut haben, auch wenn es beim Verlassen der Burg nur so goβ, aber man soll das von der positiven Seite sehen – denn auf Grund des extrem niedrigen Grundwasserspiegels ist jeder Nachschub von oben sehr willkommen.
Franco-Vadius

In memoriam Groβfürst Unser Rt Nordweh der Segelfrohe

NordwehWer konnte es erahnen, dass einige unserer Sassen den lieben Freund und Schlaraffenbruder Ende Lenzmond in der Lubeca zum letzten Mal sehen sollten. Er war so glücklich uns zu sehen und sich mit uns unterhalten zu können und beflügelt davon, planten wir ein erneutes Treffen für Mitte Lethemond. Und wie glänzten seine Augen, als in der Schmuspause ein Sasse sich ihm vorstellte und sich anbot, ihn zu Sippungen der Lubeca gern mitnehmen zu wollen, da auch er in Travemünde wohnte – er war so glücklich darüber. All‘ das sollte nicht mehr eintreffen. Einen Tag nach seinem 91. Wiegenfest, am Sonntag den 23. Ostermond ging er von dannen.

Von Rt Sanator in die Chasalla (51) eingeführt, wurde er am 3. Lenzmond 102 (1961) als Kn 20 in unserem Bund aufgenommen; zum Vergleich heute führt der jüngste Sasse der Chasalla die Knappennummer 384. Am 8. Lethemond 104 wurde er zum Ritter geschlagen. Er diente seinem Reyche u.a. drei Jahrungen als Junkermeister und bis zu seinem Umzug nach Schweden zehn Jahrungen als Oberschlaraffe der Kunst. In dem nicht weit von Växjö entlegenden Hovmantorp lieβ man sich schlieβlich nieder. Und von hier fuhr er zum ersten Male im Zug in das 450 km entfernte Stockholm um an Sippungen der Holmia teilnehmen zu können. Und dann kam der 30. Lethemond 141 (30.10.2000). Als Sasse der Chasalla betrat er die Burg und als Sasse der Holmia verlieβ er sie, fünfzig Einritte hatte er hinter sich, er war bereits Ambassadeur und Ehrenritter unseres Reyches – zwischenzeitlich hatte er aber ein Quartier in Stockholm durch Freunde erhalten – Dem Protokoll dieser Sippung, an der auch der heutige ASR Drill teilnahm, kann man Folgendes entnehmen: „Rtt Nordweh der Segelfrohe, der in der 962. Sippung vom 9. im Lethemond den Wunsch geäuBert hat, Sasse unseres Reyches zu werden, wird gem. § 30, Absatz 8 des Schlaraffen-Spiegels von der anwesenden Sassenschaft einstimmig in der Holmia aufgenommen. Der Wappen- und Adelsmarschall kann ihm sodann das Bandelier der Holmia anlegen.”

Seine aktiven Jahre in der Holmia widmete er in seinen Fexungen überwiegend der Kunst. Oft zeigte er nur ein einziges Farbdia auf der Leinwand, und wir konnten lernen, was man dem gezeigten Gemälde alles entnehmen konnte. Und nahm man sich Zeit zu einem Museumsbesuch, so konnte man noch viel mehr Details einem Gemälde entnehmen.

Die 1164. Sippung vom 8. Lethemond 148 (8.10.2007) war sein letzter Sippungsbesuch in der Wikingerburg der Holmia. Er sah aus gesundheitlichen Gründen sich gezwungen definitiv in die Gemarkungen der Lubeca zu ziehen. Doch immer wieder lieβ sich in den vielen mit ihm per Quasselstrippe geführten langen Unterhaltungen seine Sehnsucht nach Schweden und der Holmia nicht verleugnen.

IMG_3660Wer vor zwei Jahrungen am 23. Ostermond die Überreichung der Brillanten zum GU aus der Hand von ASR Drill in einer von der Holmia abgehaltenen Sippung in der Sonnenburg der Lubeca erlebte, wird diesen Augenblick nie vergessen – so wie wir auch nicht den lieben Freund!

Rt Franco-Vadius

 

27.03.2017 – 1441. Sippung:
GUS-Feyer für Freiherr Rt Don Clari-netto 
der Bellmanfreund

Don Clari

ASR Rt Drei Flei, Rt Don Clari-netto

Durch drei Eigenschaften hat er seinen festen Platz in unserem Reych gefunden: Noch nicht einmal gekugelt, so packte er in der Sommerung a.U. 140 kräftig an bei dem Zustandekommen unserer heutigen Wikingerburg. Da tauchte er auf im Anzug, schlüpfte in Arbeitskleider, griff tatkräftig zu, um sich wieder nach vielleicht zwei Stunden umzuziehen und die Baustelle zu verlassen. Dann aber konnte es vorkommen – und das nicht nur einmal sondern etliche Male, dass genannte Prozedur sich gleichen Tages wiederholte. – Sehr oft spielte er uns auf seiner Klarinette Werke des schwedischen Komponisten und Nationaldichters Carl Michael Bellman vor, brachte uns diesen näher, was zur Erkürung von Holmias ersten ES führte: Fremden der Movitzige. Seit Jahren arrangiert er mit Unterstützung seiner Burgfrau Inka Holmias jährliche Sommerkrystalline, und wer an dieser teilgenommen hat, wird darin einstimmen, dass es schon eine Freudefürs Auge ist, in die Burg zu kommen, ganz zu schweigen das für den Magen Offerierte zu erblicken.

ASR Rt Drei Flei wies u.a. in seiner Laudatio darauf hin, „dass jeder entsprechend seinen Fähigkeiten und Neigungen seinen Beitrag für Schlaraffia leistet und das schlaraffische Spiel mitträgt, ist für Schlaraffia lebensnotwendig und wird vom Reych sehr geschätzt und verdankt“; dies trifft auf Freiherren Rt Don Clari-netto der Bellmanfreund zu. Und nach Erhalt des Grossursippenordens lieβen unsre als auch aus Helvetien angereiste Sassen

Franco-Vadius

23.01.2017 – 1432. Sippung: Holmia hat einen neuen Ehrenschlaraffen

Auf Vorschlag unseres Rt Tzara d’Rostra der Dada-Stammler sprach sich unsere Sassenschaft dafür aus den schwedischen Dichter, Komponist, Sänger und Maler Evert Taube (Aussprache: [ˌeːvəʈ ˈtoːb], geboren am 12. März 1890 in Göteborg und verstorben am 31. Januar 1976 in Stockholm) zum ES Samborombon der schwedische Troubadour zu erküren.

Taube

Einer Einleitung, gehalten von Rt Franco-Vadius, folgten Fexungen, musikalisch umrahmt von den Rittern Nec temere (Seufzerholz) und Don Clari-netto (Klarinette).

12.12.2016 – 1428. Sippung:
Ein neuer Amicus Holmiae wurde erkürt  

Zu dieser Sippung, die auf den 120. Todestag von Alfred Nobel fiel, tauchte zur groβen Überraschung der Sassenschaft unser Amicus Holmiae Rt Upp-Salla (418) auf, der auch an der Luciafeier teilgenommen hatte, doch dabei seinen Einritt nur einem kleinen Kreis von Sassen gegenüber ankündigte; in nur 13 Jahrungen hat er es zu 23 Einritten gebracht.

Unser ER, Ambassadeur und Amicus Holmiae Felsenfest (404) hatte seinen 40. Einritt und schlieβlich war auch Rt Magel-Ahn (267) eingeritten. Des Reyches OI Rt Franco-Vadius hieβ die drei Eingerittenen als auch unsere Sassen uhuherzlichst willkommen, sollte doch diese Sippung durch zwei Begebenheiten sich von anderen hervorheben.

Zum einen wurde Rt Zwieback vor den Thron gebeten, war es doch so, dass auf den Tag genau vor 27.763 Tagen, welches war Sonntag der 8. Dezember 1940, dieser durch sein Erscheinen die Einwohnerzahl der damals noch sehr kleinen im Kanton St Gallen gelegenen Gemeinde Grabs um einen Einwohner anstiegen lieβ. Wer konnte damals ahnen, dass aus diesem kleinen Wurm sich ein stattliches wenn auch nicht gerade langes Mannsbild entwickelte, der es sogar zum OÄ der Holmia brachte.

Zum zweiten wurde auch Rt Magel-Ahn der Seh-Fahrer (267) vor den Thron gebeten, der es in 32 Jahrungen bereits zu 3.059 Einritten in Schlaraffenreyche gebracht hat – nicht schlecht, Herr Specht! In seiner Rede hob der OI die stete Bereitschaft bei Wellenritten der Holmia als Zinkenmeister in Erscheinung zu treten hervor, und das war bereits sieben Mal der Fall gewesen, wofür das Reych, das einstens vier Sassen hatte, die sich an das Clavicimbel setzen konnten und nun keinen einzigen mehr hat, sehr dankbar ist. Es ist schade, dass der Abstand Insel Reichenau – Holmia 1800 km beträgt und nicht z.B. 50 km, wie es der Fall ist zur Vitudurum, für die er lange Zeit den Zinkenmeister stellte. Gedankt wurde dem lieben Freund hierfür, dass er zum Amicus Holmiae erkoren wurde.

amicus

Drei Amici Holmiae: ER Felsenfest, Rt Magel-Ahn und Rt Upp-Salla (v.l.n.r.)

10.12.2016: Luciafeier

Die Teilnehmerzahl derer, die an der diesjährigen Luciafeier teilnahmen, war nicht so hoch wie erwartet, aber die, die daran teilgenommen hatten, wurden nicht enttäuscht. Denn bereits mit dem Betreten der Burg wurde dem Auge eine Freude bereitet, hatten doch Rt Blixt mit Burgfrau Almut die Tische festlich gedeckt und geschmückt. Rt Magel-Ahn (267) spielte weihnachtliche Weisen auf dem Klavier. Der Küche entwichen Düfte, die versprachen, dass Rt Zwieback wieder wie jedes Jahr sich gröβte Mühe gab niemanden, was das leibliche Wohl betraf, zu enttäuschen – und das tat er wirklich nicht! Zwischen Vorspeise und Hauptgericht traf dann Lucia mit ihrem Gefolge ein.

lucia-2

Natten går tunga fjät runt gård och stuva,
kring jord som sol’n förlät skuggorna ruva.

Då i vårt mörka hus,
stiger med tända ljus:
Sankta Lucia, Sankta Lucia

 

lucia-1Schwer liegt die Finsternis auf unseren Gassen,
lang hat da Sonnenlicht uns schon verlassen.

Kerzenglanz strömt durchs Haus.
Sie treibt das Dunkel aus:
Santa Lucia! Santa Lucia!

Eine Reihe schwedischer Weihnachtslieder trugen zur groβen Freude aller Anwesenden die vier Mädchen vor. Nach dem Nachtisch wurden wir mit deutschem Weihnachtsgebäck verwöhnt, für das wie jedes Jahr unser Ehrenritter Felsenfest (404) gesorgt hatte; seit Beginn dieser traditionellen Holmiaveranstaltung hat er bis auf eine, an allen Luciasippungen bzw. -feiern (18) teilgenommen. Bei schöner Weihnachtsmusik saβ man dann noch lange zusammen. All‘ denen, die zu dem Gelingen des Abends beigetragen hatten, sei auch hier nochmals ganz herzlich gedankt!

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14.11.2016 – 1424. Sippung:
Groβursippen-Feyer für Pfalzgraf Rt Finnlandicus der stets Galante

finlandicus-ursip-3Auf der einen Seite war es schön, daβ wieder eine Groβursippen-Feyer durchgeführt werden konnte, auf der anderen Seite zeigte es sich wieder einmal wie wir älter und älter werden. Aber die Freude überwog, und so freuten wir uns, dass der Vorsitzende des ASR, Rt Drill der helle Grüne, Ehrenritter und Ambassadeur unseres Reyches, erfüllt von Freude und Stolz einen persönlichen Freund, nämlich Rt Finnlandicus der stets Galante, den Groβsippenorden verleihen zu können, die erwähnte Feier leitete. Eingeleitet wurde die Laudatio mit seiner Feststellung, daβ der Jubilar ein berühmter Speerwerfer, Bogenschütze, ja sogar Schauspieler und Sänger war – alle Anwesenden zeigten sich erstaunt, keiner bemerkte, daβ da doch etwas nicht stimmen konnte, denn es ist doch unmöglich mit 11 Jahren Olympiasieger und Weltmeister zu werden. Es gab einen weiteren Finnen gleichen Namens, aber bereits 1915 geboren, auf den die erwähnten Feststellungen zutrafen. Auch erinnerte Rt Drill an das so gastfreundliche Heim, in dem die leider zu früh verstorbene Burgfrau Carin sich gerne dem leiblichen Wohl der Besucher annahm, aber auch für geistige Nahrung sorgte, sind doch die Wände umfangreich mit Bildern versehen. – Nicht unerwähnt soll auch sein, daβ er, „Kalevalas Erbe“, in seinen Fechsungen seinen Schlaraffenbrüdern die finnische Heimat näher bringt.

Wir, die dabei waren, werden gerne an diese Feierstunde zurück denken, in der unser extra angereister ER und Ambassadeur Rt Felsenfest (404) dem Jubilar den Apfelparadies-Orden seines Reyches überreichte.

Rt Franco-Vadius

50Todestag von ES AHA-Dur der Meisterfinger

AHADUR-2Sieben Holmianer versammelten sich am 18.09.2016 um die letzte Ruhestätte von unserem Gründungsritter und ES Rt AHA-Dur der Meisterfinger, profan Arthur Liholm, geb. 17.05.1888, verstorben 18.09.1966. Er gehörte zu den Gründungs- vätern, die seiner Zeit die Weichen bewusst oder ungewollt gestellt haben.

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Als a. U. 102 die Holmia das Licht der Welt erblickte, bot Schweden Einwanderern noch viele Aufstiegsmöglichkeiten. Mit Phantasie und Energie konnte man es weit bringen. Allerdings waren diese Herren nicht so glatt und gestriegelt, wie sich Geschäftsleute heute zeigen. Kein Wunder, das es ab und zu gewaltig in den Fugen knirschte.

Andrerseits hatten diese selbstbewussten Patriarchen auch deutliche Gemeinsamkeiten: Sie liebten das Schöne in Wort, Ton, Farben und jeglicher Variation; sie konnten lachen, über andere und sich selbst; was die Schlaraffia anbetraf, hielten sie zusammen wie Pech und Schwefel. Auch hingen sie an ihrer deutschen Muttersprache wie wohl jede erste Einwanderergeneration.
Trotz, oder gerade wegen ihrer Eigenheiten und Eigensinnigkeiten haben wir ihnen viel zu verdanken.

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Daran anschlieβend suchten wir auch die in der Nähe gelegene Ruhestätte unseres ES August der Volkstribun im blauen Turm (1849 – 1912) auf.

Rt Poeticus (350)

Ernennung zum Generalkonsul Rt va bene 350

drill-vabene-jpgAm 18. Windmond 2013, Sippung 1338 in warmer Feststimmung wurde Rt va ebne (397) zum Generalkonsul der Holmia ernannt. Rt Drill der viele Jahre als Ambassadeur für die Holmia tätig war und die Holmia im helvetischen Landesverband vertrat, muss sein Ambt ruhen lassen, da er zur Zeit als Allschlaraffenrat diese Funktion nicht ausüben kann.